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Von: Sandra (Gast)12.06.2005, 20:05
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Hallo!

Nachdem ich in den letzten Wochen dieses Forum ständig nach Informationen durchforstet habe und auch einige Fragen gestellt habe, möchte ich hier meinen Bericht nicht vorenthalten. Ich habe ihn geschrieben, um ihn a) hier zu posten und b) um mich in ein paar Jahren noch gut zu erinnern. Vielleicht hilft er ja ein paar London-Grünschnäbeln, so wie ich einer war und auch noch bin, weiter (sofern sie es beherrschen, die Suche-Funktion zu bemühen). Er ist etwas lang geworden. Und hier kommt er. Viel Spaß.

LG, Sandra
Von: Sandra (Gast)12.06.2005, 20:06
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Anreise und Hotel:
Air Berlin hat uns am Morgen des Montags, 06.06.05, sicher von Nürnberg nach London Stansted gebracht; leider mit einer Stunde Verzögerung, da es kurz vor dem Start zu Problemen mit dem Triebwerk kam (sehr beruhigend). In Stansted sind wir dann in den Zug nach London gestiegen. Die Tickets hierfür haben wir bereits vorher im Internet (über BritanDirect.com) bestellt, so dass wir nirgends anstehen oder lange suchen mussten. Leider haben wir dann den Bummelzug erwischt, der an jeder Haltestelle hält. Auf der Rückreise haben wir gemerkt, dass es wirklich einen „Stansted Express“ gibt, der dann zwischen dem Flughafen und der Endhaltestelle „Liverpool Street Station“ nur ein Mal hält. Ich glaube, das war „Tottenham Hale“. Mit dem Bummelzug haben wir über eine Stunde gebraucht, mit dem Express nur 45 Minuten.
In „Liverpool Street Station“ sind wir dann in die U-Bahn gestiegen, um auf schnellstem Wege zum Hotel zu kommen, erst mal unser Gepäck abladen. Das Ticket für die U-Bahn haben wir auch bereits vorher bestellt (ebenfalls Britain Direct). Wir hatten eine „London Visitor Travelcard“ für die drei Tage, die dann auch für die Busse gilt. Wir hatten nur Zone 1 - 2, was völlig ausgereicht hat, da alles Wichtige in diesen Tarifzonen liegt.
Unser Hotel „Caring“ lag in Bayswater in der Straße „Craven Hill Gardens“, nicht weit von Hyde Park und Kensington Gardens entfernt. Wir sind „Lancester Gate“ ausgestiegen, weil das laut Stadtplan am Schnellsten und Einfachsten zu Laufen war. Es war ein sehr günstiges Hotel, wir hatten ein Zwei-Bett-Zimmer mit Bad. Pro Nacht haben wir 59 Pfund bezahlt, also round about 80 Euro, was für London wirklich ein kleiner Preis ist. Das Hotel ist ziemlich klein, meiner Meinung nach aber fein und empfehlenswert. Das Personal war superfreundlich. Sowohl an der Rezeption als auch im Frühstücksraum. Wir kamen ca. gegen 11 Uhr in der Früh an und wollten nur unser Gepäck einlagern bis abends, bis wir dann richtig eingecheckt wären. Aber wir bekamen unser Zimmer schon, trotz der frühen Stunde, und mussten nichts extra bezahlen. Unser Zimmer war auf dem Topfloor, was der Herr an der Rezeption zu unserem Unverständnis sehr bedauert hat. Oben angekommen, wussten wir dann, was er meinte. Die Treppen waren total steil und ich glaube, wir waren im 5. Stock. Aber, jeder Gang macht schlank. Das Zimmer war nicht zu klein, die beiden Betten relativ bequem (oder habe ich so gut und schnell geschlafen, weil die Stadt mich so kaputt gemacht hat?), es gab zwei Stühle, einen TV und die Möglichkeit, Kaffee und Tee zu kochen. Das Bad war eher eine Nasszelle, bestehend aus Badewanne, Toilette und Waschbecken. Man konnte sich kaum einmal umdrehen. Aber sehr sauber, und damit auch für ein paar Tage Sightseeing vollkommen in Ordnung. Das Zimmer selber war natürlich auch sauber. Wir bekamen jeder zwei Handtücher, die am nächsten Tag gewechselt wurden, sowie auch die Betten. Sogar die Tagesdecke bekamen wir frisch. Es sollte „Full English Breakfast“ angeboten werden, was wir unbedingt wollten. Leider gab es „nur“ Toast und Marmelade, Cerealien, Kaffee und verschiedene Säfte, die man sich von der Theke selbst nehmen konnte. Die Bedienung im Frühstücksraum hat einem dann noch entweder Spiegeleier oder gekochte Eier und Bacon und Sausages angeboten. Wir hatten noch Bohnen, Tomaten, Porridge oder ähnliches erwartet, aber das gab es leider nicht, was für meine Freundin, die Vegetarierin ist, schade war. Trotz allem sind wir satt geworden und es war sehr lecker und für den Preis auch völlig ausreichend. Die Sausages kann ich nur empfehlen, ich empfand sie ein wenig wie Nürnberger Bratwürste. Lecker.
Von: Sandra (Gast)12.06.2005, 20:07
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Fortbewegung:
Die beste Variante, sich in London fortzubewegen, ist die U-Bahn. Man kommt schnell eigentlich überall hin und es ist total unkompliziert. Sogar wir Nürnberger, die nur zwei U-Bahn-Linien haben, konnten uns ohne Probleme mit und in der Tube zurechtfinden. Einen Plan aller Subway-Linien haben wir bereits vorher aus dem Internet gezogen. Leider sieht man nicht viel von der Umgebung, wenn man nur mit der U-Bahn unterwegs ist, was natürlich mit dem Bus vollkommen anders ist.
Ich empfand das Bus fahren allerdings als sehr kompliziert, da in den Übersichtsplänen, die man auch im Netz herunterladen kann, keine direkten Haltestellen eingezeichnet sind. Man kann also nur nachsehen, wo will ich ungefähr hin und welche Busline fährt diese Straße entlang. Im Bus dann kann man kaum erkennen, wann man an seiner Haltestelle angekommen ist. Die Haltestellenschilder werden beim Anfahren der Station ziemlich verdeckt, so dass man meist erst hinterher merkt, dass man hätte aussteigen müssen. Es wird im Bus auch keine Durchsage gemacht, welche Haltestelle als nächstes kommt. Wenn man nicht weiß, wie es aussieht, wo man aussteigen muss, ist das alles schon recht kompliziert. An den Plänen, die an der Haltestelle aushängen, kann man lesen, wie lange ungefähr die Fahrt dauert, so dass man vielleicht mit der Uhr hier ein bisschen weiter kommt. In der Rush Hour kann man das allerdings dann auch vergessen. Aber man sieht viel von der Gegend. An vielen Haltestellen hält der Fahrer nur auf Winken. Wenn man sich nicht sicher ist, an was für einer Haltestelle man sich befindet, einfach immer winken. Lieber zu viel, als zu wenig.
Noch mehr sieht man allerdings beim Laufen, was wir auch eifrig getan haben. Man gelangt zu Plätzen und Stellen durch Zufall, die eigentlich nicht auf seinem Sightseeing-Plan stehen, aber eben durchaus sehenswert sind. Man kann sooooo viel entdecken. Die Wege sind unerwartet kurz, man kommt schnell zu Fuß ziemlich weit, laut Stadtplan wirkt es manchmal unerreichbar.
Wenn man möglichst viel Programm in möglichst wenig Zeit durchziehen will, ist die U-Bahn hier jedoch am Besten.
Seine Karte für die öffentlichen Verkehrsmittel sollte man nie gut verstauen sondern immer griffbereit in der Hosentasche oder so haben. Man braucht sie ständig. Um zur U-Bahn zu kommen (man muss immer durch Schranken, die sich nur durch Einschieben der Karte öffnen), um mit dem Bus zu fahren (man muss beim Fahrer einsteigen und die Karte vorzeigen - die hintere Tür ist nur zum Aussteigen), manchmal um innerhalb einer Undergroundstation zur einer anderen Linie zu wechseln und das Beste: um wieder aus der U-Bahn-Haltestelle „auszuchecken“.

Sightseeing:
Über Britain Direct haben wir für zwei Tage den London Pass bestellt, der kostenlosen Eintritt in viele wichtige Sehenswürdigkeiten gewährt. Natürlich ist der Pass selbst auch nicht ganz billig, aber er lohnt sich, wenn man viel in kurzer Zeit sehen will und kann. Für uns hat er sich eher nicht gelohnt, da wir vieles, was wir machen wollten, zeitlich gar nicht geschafft und somit dann nur auf die Schnelle von außen betrachtet haben.
Vom Hotel wieder raus, haben wir dann den Bus genommen, um gleich ein wenig von der Umgebung und der Stadt zu sehen. Wir wollten beim Buckingham Palace anfangen und sind irgendwo in der Gegend auch ausgestiegen. Die Sehenswürdigkeiten, die in der Nähe sind, sind immer auf so schmalen, braunen Schildern ausgewiesen, so dass man schnell etwas findet.
Auf unserem Weg zum Palast sind wir bei den „Royal Mews“ vorbeigekommen, dem königlichen Marstall, wo man die diversen Kutschen und Gefährte der (ehemaligen) Monarchen betrachten kann, die auch heute noch zu besonderen Anlässen rausgeholt werden. Die königlichen Pferde hätte man auch sehen können, die waren aber leider ausgeflogen. Da unser Pass diese „Sehenswürdigkeit“ enthalten hat, sind wir mal durchgelaufen. Man muss es aber nicht wirklich gesehen haben, außer man gehört zu den Königstreuen.
Kurz darauf kamen wir dann zum Buckingham Palace, wo man ein paar Fotos knipsen kann, ebenso vom Victoria Monument gegenüber vom Palast. Hinter dem Victoria Monument fängt die Mall an, eine Prachtallee und durchaus sehenswert. Diese wollten wir dann auch entlanggehen, haben uns aber dann für eine Abkürzung durch den St. James’s Park entschieden, was wahrscheinlich die beste Entscheidung überhaupt war.
Von: Sandra (Gast)12.06.2005, 20:07
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Es ist ein wunderschöner Park mit einem flussartigen See, über den eine Brücke führt, von der aus man tolle Bilder mit sensationellem Hintergrund machen kann. Auf der einen Seite der Buckingham Palast und auf der anderen Seite Whitehall. Das tollste an dem ganzen Park waren die Tiere. Enten, Pelikane, Schwäne, natürlich Tauben - und Eichhörnchen. Diese springen da ständig über die Wege. Wenn man das erste sieht, ist man noch ganz aus dem Häuschen, weil die sich ja bei uns relativ selten zeigen. Aber man merkt schnell, dass das in den Londoner Parks völlig normal ist, die springen da einfach immer rum und sind überhaupt nicht scheu. Eines haben wir sogar eine ganze Weile aus der Hand gefüttert. Leider hatten wir nur Kekse; wir hoffen, es hat am Abend keine Bauchschmerzen bekommen. Es war ein tolles Erlebnis ein Eichhörnchen so nah bei mir zu haben, dass es sich mit den Pfoten an meiner Hand festgehalten hat, um mit dem Mund den Keks zu nehmen. Meine Freundin und ich sind beide große Tierfreunde, deswegen war der Besuch im Park wohl das Erlebnis, was uns am Längsten und Besten im Gedächtnis bleiben wird. Also eigentlich überhaupt nichts, was man als typisch London so hört und mitbekommt.
Am Ende des Parks sind wir dann zufällig an Whitehall rausgekommen, dem Regierungsviertel, sehr beeindruckende Gebäude überall. Da wir schon in der Nähe waren, haben wir bei Downing Street vorbeigekuckt, wo ja der Premier Minister seinen Sitz haben soll. Man sieht aber kaum etwas, da diese Straße mit Gittern abgesperrt und bewacht ist, muss man also auch nicht unbedingt gesehen haben.
Danach ging es Richtung Westminster Abbey und Houses of Parliament mit Big Ben. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, man kennt das ja. Neben Westminster Abbey steht St. Margaret’s, eine kleine Kirche, in der viel geheiratet wird und Walter Raleigh begraben sein soll. Im Gegensatz zu Westminster Abbey muss man hier keinen Eintritt zahlen. Für Westminster wollten die irgendetwas um die 12 Pfund haben, was wir uns dann gespart haben, leider war es auch nicht im London Pass enthalten. Wenn man sich jede Kirche von innen ansieht, wird man ja nie fertig.
Wir gingen dann über die Westminster Bridge Richtung London Eye. Wahnsinn, dieses Riesenrad. Haben uns aber eine Fahrt hiermit auch gespart, wir hatten ja noch so viel vor. Wir sind am London Aquarium vorbeigekommen, in das wir mit dem Pass umsonst reingekommen sind. Eigentlich wollten wir das im Schnelldurchlauf erledigen, Aquarien gibt es ja überall. Aber hier bleibt man ständig irgendwo hängen. Faszinierend waren die Steinfische, die aussehen, wie hässliche, moosbewachsene Steine. Irgendwann entdeckt man dann die Augen daran. ScheußlichÂ… Witzig waren auch die Mini-Aale, die mit ihrem Hinterteil immer im Sand stecken und wie Würmer zur Hälfte herausschauen und nach oben ragen. Ein Becken mit Haien gab es auch, allerdings zu klein für diese großen Tiere - unserer Ansicht nach. Ist aber schon interessant, diese Räuber mal aus nächster Nähe zu sehen. Die können einen auch ganz schön erschrecken, wenn die unerwartet in ihrer bedrohlichen Art und Weise um die Ecke geschwommen kommen. Aber das allerbeste war der Touch-Pool. Wie der Name schon sagt, konnte man dort diverse Fische anfassen. Es gab darin einen Rochen, der am Rand entlang geschwommen ist und sich von jedem mal streicheln hat lassen. Fasst sich komisch anÂ…
Nebenan ist die Saatchi Gallery in der unter anderem eine Dali-Ausstellung ist. Davor sind einige Skulpturen zu sehen, die ein paar seiner bekanntesten Objekte darstellen. Wunderschön, wenn man - wie ich - Dali mag.
Wir sind dann über die nächste Brücke wieder rüber auf die andere Seite gelaufen, Richtung Trafalgar Square. Irgendwo auf unserem verworrenen Weg dorthin sind wir an einem (zumindest von außen) tollen Pub „Sherlock Holmes“ vorbei gekommen. Very british und very kitschig. Die Speisekarte hob sich von denen der anderen stark ab. Nicht nur die üblichen Fastsnacks sondern richtige, interessante und außergewöhnliche Gerichte. Leider haben wir uns nicht gemerkt, wo genau das war, sonst wären wir später am Abend bzw. am nächsten Tag dort eingekehrt.
Trafalgar Square und St.-Martin’s-in-the-Fields haben wir im Vorbeigehen begutachtet.
Dann haben wir irgendwie nicht den üblichen Schlenkerer zum Piccadilly Circus gemacht sondern sind irgendwo bei einem Ticket-Center gelandet, an dem wir uns dann Karten für ein Musical gekauft haben, das eine Stunde später begonnen hat.
Es war das neue Musical von Andrew Lloyd Webber „The Woman in White“. Ich will das Musical jetzt ja nicht schlecht machen, möglicherweise ist es wirklich gut, aber uns hat es nicht gefallen. Die Musik war nicht schön, nichts was einem im Ohr hängen bleibt. Einfach Text in irgendwelche Melodien gepackt. Die Story an sich war auch ziemlich verwirrend, wenn man dazu noch die Sprache nicht perfekt beherrscht, kann man schnell nicht mehr folgen. In anderen Musicals mag man zumindest anhand der Gestik etc. ungefähr erkennen können, um was es geht und wie es weitergeht. Aber hier war das einfach nur schwierig. Das Schlimmste aber war, dass die Briten ja bei 10 Grad Außentemperatur alle Klimaanlagen auf volle Power drehen. Wir saßen direkt unter einem Gebläse, so dass uns auf gut Deutsch gesagt „arschkalt“ war. Wenn man friert und hofft, dass man schnell wieder rauskommt, damit man wieder auftauen kann, kann man erst recht nicht einer so komplexen Handlung folgen. Als wir am nächsten Tag zurückgeblickt haben, was denn alles so am ersten Tag passiert ist, hatten wir das Musical schon wieder vollständig aus dem Gedächtnis gestrichen.
Von: Sandra (Gast)12.06.2005, 20:08
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Nachdem wir dann kurz zum Aufwärmen und Essen eingekehrt sind (mehr dazu unter Essen und Trinken), sind wir direkt mit der U-Bahn nach Hause. War ja auch schon spät.
Am zweiten Tag sind wir dann direkt mit der U-Bahn zum Tower gefahren, um mal ans andere Ende der Themse zu gelangen. Der Tower war in unserem London Pass enthalten, der Eintritt wäre auch recht teuer gewesen. Aber den hätten wir uns trotzdem gegönnt, das muss man einfach gesehen haben. Im Tower könnte man sich ja den ganzen Tag aufhalten. Wir hatten dazu auch noch super Wetter, schön sonnig. Wenn Engel reisenÂ… Im Tower haben wir uns Kopfhörer geliehen, um auf eigene Faust eine Führung „Die Gefangenen des Tower“ zu machen. Das war auch super interessant. Man wird (in Deutsch) an die wichtigsten Punkte geführt und bekommt spannende Geschichten dazu erzählt. Da wir uns alles angehört haben, hat schon alleine der Kopfhörer-Rundgang über eine Stunde gedauert. Besonders erwähnenswert waren wieder mal die Tiere. Die Raben. Die laufen da einfach rum und man kann sie aus nächster Nähe betrachten. Sie können aber auch ganz schön giftig sein, wenn ihnen etwas nicht passt. Also Vorsicht. Im White Tower, dem Herzstück des Tower of London waren wir auch kurz drin. Dort kann man diverse Ritterrüstungen und -waffen sehen. Den Jewel Tower mit den königlichen Kronjuwelen haben wir uns gespart, sonst wären wir nie fertig geworden. Wir hätten noch ewig in dieser ganzen Anlage bleiben können, trotz der Touristenströme wirkt das Ganze sehr ruhig und gediegen. Da kann man es aushalten. Aber wir mussten weiter.
Geht man vom Tower in Richtung Themse sieht man gleich die Tower Bridge. Für mich irgendwie das schönste Gebäude in London. Leider hat uns die Zeit gefehlt, sonst wären wir mal hochgegangen, in die Tower Bridge Exhibition, von wo aus man (laut London Pass Beschreibung) eine breathtaking view haben soll. Der Eintritt wäre mit dem Pass frei gewesen.
Mit dem Bus sind wir dann weiter zur St. Paul’s Cathedral, nachdem wir auch hier mit dem London Pass kostenlos rein konnten, sind wir im Marsch mal schnell da durch. Haben natürlich nicht alles gesehen, nur einen Mini-Mini-Bruchteil von dem was es gibt. Leider darf man hier nicht fotografieren (im Petersdom in Rom war das anders). Zur Kuppel sind wir auch nicht hoch, obwohl das schon sehr interessant gewesen wäre. Wir sind zufällig im Café der Krypta gelandet, wo wir uns jeder ein Stück Kuchen und Kaffee gegönnt haben. Für die beiden kleinen Stücke (bei uns wäre das ein halbes) und die beiden Kaffees haben wir 10 Pfund bezahlt. Also ca. 15 Euro und noch krasser umgerechnet 30 DM. !!! Aber der Kuchen war richtig geil und wir haben es nicht bereut. Man nimmt ja nicht täglich Kaffee und Kuchen in der Krypta einer bedeutenden Kathedrale ein.
Diverse Bootsfahrten waren auch in unserem London Pass enthalten. Da zu einem richtigen Londonbesuch auch eine Fahrt auf der Themse gehört, haben wir uns für die Rundfahrt mit „Catamaran Cruisers“ entschieden, die durch den Pass kostenlos war. Die Fahrt ging ab Westminster Pier bis zur Tower Bridge und wieder zurück und hat ca. 50 Minuten gedauert. Es hat sich wirklich gelohnt, das war ebenfalls eines unserer Londonhighlights. Man sieht ziemlich viel, zwar von der anderen Seite, aber very interesting. Und nachdem das Wetter super war, auch noch herrlich entspannend.
Nach dieser Bootsfahrt mussten wir uns endlich mal aufmachen in Richtung Einkaufsstraßen, das Shoppen sollte ja auch nicht zu kurz kommen. Mehr dazu aber beim Punkt „Shopping“.
Die Läden haben alle so zwischen 19 und 20 Uhr geschlossen, so dass wir uns dann um etwas zu essen und trinken kümmern wollten, was sich auch nicht als so einfach erwies. Siehe „Essen und Trinken“. Danach war dieser Tag dann auch wieder zu Ende und der letzte Tag nahte.
Am dritten Tag sind wir nach dem Auschecken (Gepäck konnten wir für 1 Pfund pro Gepäckstück im Hotel lassen) mit der U-Bahn direkt zu Madame Tussauds. Dieses Ticket hatten wir ja bereits über Britain Direct (ist nicht im London Pass enthalten) bestellt und wollten diese Attraktion natürlich auf keinen Fall verpassen. Nachdem wir schon um kurz nach neun Uhr dort waren und die erst um 9.30 Uhr öffnen, haben wir noch einen kurzen Spaziergang zum Regent’s Park gemacht und haben zumindest mal die Eingänge links und rechts gesehen und einen kurzen Blick in die Anlage geworfen.
Von: Sandra (Gast)12.06.2005, 20:09
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Über Madame Tussauds brauche ich nicht viel zu schreiben. Es war super dort, ich habe dort die meisten Fotos von der ganzen Reise gemacht. Besonders toll fand ich, dass man bei einigen Stars sich direkt dazu setzen oder stellen kann, so dass es auf dem Foto dann aussieht, als wäre man mit demjenigen direkt irgendwo gewesen und hätte Händchen gehalten. Die Figuren sind extra so modelliert. Robbie Williams fanden wir schlecht getroffen. Wahrscheinlich die wichtigste Person des ganzen Kabinetts. Nach den ganzen Räumen mit den Persönlichkeiten kann man zwischen zwei Wegen wählen. Entweder man geht den normalen Weg, wo man dann wohl auch Geschichten über Jack the Ripper und sonstige blutrünstige Sachen sehen kann (leider haben wir es verpasst, den Weg danach zurückzugehen) oder man geht durch eine Art Geisterbahn, wo echte Schauspieler einen zum Gruseln bringen. Dafür haben wir uns entschieden. Ich fand es very scary. Kostet aber auch wieder extra (2 Pfund).
Nach Madame Tussauds wollten wir unbedingt noch ein wenig Notting Hill sehen und vielleicht etwas auf der Portobello Road shoppen. Daher sind wir mit der U-Bahn direkt zum Notting Hill Gate weiter. Die Häuschen in Notting Hill sind ja so süß und genauso, wie man sie in den diversen Filmen sieht. Ein richtig schnuckeliger Ortsteil, dem man unbedingt mehr Zeit widmen sollte, als wir sie hatten. Die Atmosphäre dort ist eine ganz andere. Irgendwie wirkt alles so, als wäre es früh am Morgen. Alle sind noch ruhig, gelassen und gemächlich. Wenn man die Portobello Road entlangläuft, kommt man zwangsläufig an dem Haus vorbei, in dem Hugh Grant in dem Film „Notting Hill“ seinen Laden hatte. Auch wo er gewohnt hat, ist gleich an einer Ecke zu sehen, so dass man gar nicht lange suchen muss. Allerdings muss man die diversen Adressen schon kennen, sonst würde einem das nicht sofort auffallen. Besonders sein Wohnhaus sieht komplett anders aus, auch durch die nicht mehr vorhandene blaue Tür. Muss man alles nicht unbedingt gesehen haben, aber wenn man gerade da entlangläuft, ist es schon nett, das noch zusätzlich zu sehen.
Nachdem ich noch viel zu viel Geld in der Tasche hatte, das ich unbedingt noch unter die Leute bringen wollte, haben meine Freundin und ich uns getrennt. Sie ist Richtung Kensington Gardens, um Kensington Palace und die Orangerie zu sehen. Sie hat dort auch noch zufällig die Statue von Peter Pan entdeckt. Ich bin dann zurück zur Oxford Street, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Shopping:
Am zweiten Tag konnten wir aufgrund der fortgeschrittenen Stunde nur ein paar Läden in der Oxford Street besuchen. Mango empfand ich als super und günstiger als bei uns. Habe mir dort auch etwas gekauft. Next hat nur so die üblichen Sachen, die es in jedem Laden gibt. Ist aber auch nicht teuer dort. Kookai hat auch noch ganz schöne Sachen, ist aber etwas gehobener von den Preisen. H+M kann man irgendwie vergessen, den mag ich schon in Deutschland nicht. In einer Seitenstraße zur Carnaby Street gab es einen Laden der die Marke „Punky Fish“ führt. Mit verrückten T-Shirts mit überdimensionalen Sicherheitsnadeln, Nieten und Löchern. Leider hatte der geschlossen, als wir vorbeiliefen. In der Carnaby Street selbst ist mir ein Miss Sixty Laden aufgefallen, bei dessen Preisen es einem den Vogel raushaut. Ansonsten gab es da noch einen erwähnenswerten Laden mit verrückten Souvenirs von London. Da drin hätte ich mit totkaufen können, aber wann nutzt man selbst schon diese Andenken, und andere, die nicht in London waren, können damit meist wenig anfangen. Die Preise waren ganz günstig.
Am letzten Tag in der Portobello Road bin ich nicht fündig geworden. Die haben zwar auch ein paar nette Läden, aber keiner davon hat mich vom Hocker gerissen. An den Marktständen dort gab es auch ein paar schöne Sachen zu kaufen, man muss Zeit mitbringen, um alles genau sehen zu können.
Ich habe dann alleine die Oxford Street von der anderen Seite aufgezäumt. Von Marble Arch gesehen ist gleich am Anfang ein Laden „New Look“, den ich sehr empfehlen kann. Die Preise sind vollkommen okay, und die Klamotten auch nicht nur 08/15. Der Laden ist riesig, so dass ich alleine Probleme hatte, mich zurechtzufinden. Aufgrund der Fülle und des Übermaßes konnte ich mich dann nur für ein Kleid entscheiden, was aber jetzt wahrscheinlich zu meinen Lieblingsteilen gehört. Die haben dort auch eine Abteilung für Übergrößen. Nicht weit von „New Look“ kommt „River Islands“. Das ist meiner Meinung nach auch ein super Laden, die Preise auch etwas höher. Die Klamotten sind dort ein bisschen punkiger, mit zerrissenen Hosen und T-Shirts. River Islands gibt es mindestens zwei Mal auf der Oxford Street. Ansonsten war ich noch kurz in Marks & Spencer drinnen, mir kam das aber alles sehr gediegen und konservativ vor. Preise waren aber gut. Mit viel Zeit hätte man dort bestimmt auch fündig werden können. Nachdem es mit „New Look“ so gut angefangen hatte, hatte ich mir mehr erhofft, habe aber nicht viel mehr gefunden, was mir richtig zugesagt hat. Deswegen habe ich mich aufgemacht Richtung Covent Garden.
Von: Sandra (Gast)12.06.2005, 20:09
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Weil mir nicht mehr viel Zeit blieb (um 17 Uhr mussten wir uns schon wieder treffen, um zum Flieger zu gehen), konnte ich mich nur ein wenig in der Jubilee Hall umsehen. Ich habe dort dann auch mehrere Stände gesehen, die dieses „Punky Fish“ geführt haben. Leider gibt es die Shirts nur in Einheitsgrößen, ich habe mir sechs davon gekauft. Für insgesamt 65 Pfund. Finde ich persönlich nicht teuer. Ansonsten gibt es dort viel schöne und günstige Klamotten, die aber garantiert asiatischer Herkunft sind.
Alles in allem habe ich mir vom Londoner Shopping mehr erhofft und viel zu viel Geld mitgenommen. Aufgrund der Zeit habe ich aber auch nicht alle Einkaufsstraßen gesehen, vielleicht wäre ich woanders mein Money leichter losgeworden. Prinzipiell war mir die Mode zu rüschig, alles ist irgendwie gerafft und gepufft und geblümt. Die Hauptfarben waren Erdtöne, die ich eh nicht so mag. Und türkis, für mich eine schreckliche Farbe. Das zweite Problem war, dass die Briten ja ab 0 Grad in den Pubs barfuß laufen. Daher gab es fast nur Röcke zu kaufen. Die wenigen Hosen, die es gab, waren sehr langweilig und eintönig. Die Röcke haben mir super gefallen und waren auch ziemlich flippig zum Teil. Aber wann hat man schon bei uns die Gelegenheit, einen Rock zu tragen? Bei uns ist es leider nicht so oft so warm und wir sind nun mal verfrorener, als die Engländer.

Essen und Trinken:
Vom Musical am ersten Tag so durchgefroren sind wir erst mal straight on zur nächsten Möglichkeit, sich aufzuwärmen. Das war dann ein Imbiss-Restaurant der Kette „Garfunkels“. Dort haben wir eine heiße Schokolade getrunken und etwas gegessen, weil uns aufgefallen ist, dass wir seit dem Frühstück nichts mehr hatten. Die heiße Schokolade hätte lauwarme Schokolade heißen müssen und das Essen war auch nicht zu empfehlen. Meine Freundin hatte gebackene Pilze, die nicht wirklich heiß waren und ich bekam zu meiner mit Knoblauchbutter gefüllter Hühnerbrust Pommes statt der bestellten Kartoffeln. Zwischen den Pommes befanden sich einige alte Pommes, die meiner Meinung nach zum zweiten Mal mitfrittiert wurden. Das Garfunkels können wir also eher nicht empfehlen.
Am zweiten Abend dann wollten wir in einen Pub und neben dem unvermeidlichen Beer etwas essen. Auf der Suche nach einem im Reiseführer empfohlenen Pub mit Kellergespenst sind wir an einem anderen, großen direkt an der U-Bahn „Baker Street“ Ecke Marylebone Road hängen geblieben. Leider kamen wir kurz vor 20 Uhr an. Offensichtlich gibt es in den meisten Pubs nach 20 Uhr nichts mehr zum Essen. Wir wurden darauf hingewiesen, falls wir etwas essen wollen, sollten wir in den nächsten zwei Minuten bestellen, da es jetzt the last order ist. So schnell konnten wir uns aber nicht entscheiden, da die Karte nicht so viel hergegeben hat, was uns angesprochen hat. Die hatten nur die üblichen Gerichte, wie wir sie auf den Karten von vielen Pubs gesehen haben. Wir sind dann wieder rausgegangen und haben an der Ecke gegenüber einen „Pizza Express“ gesehen, wo es angeblich die besten Pizzas der Stadt geben soll (laut Reiseführer). Wir haben dann entschieden, dass wir einen kleinen Pub aufsuchen und danach dann eine Pizza essen gehen. In einer Seitenstraße der Baker Street haben wir auch einen kleinen, schnuckeligen gefunden. Der bestand nur aus vier Tischen und einer Theke. Leider haben wir uns den Namen und die Straße nicht gemerkt. Er war direkt neben einem sehr einladend wirkenden Italiener, der aber leider voll war, sonst hätten wir dort gegessen. Im Pub dann haben wir uns den ersten Schnitzer erlaubt. Ich meine, mich zu erinnern, dass man beim Bier holen an der Theke kein Trinkgeld gibt. Das ist mir aber erst wieder eingefallen, als der Barmann in sich hineingegrinst hat, als wir es getan haben. Naja, vielleicht hat er sich trotzdem darüber gefreut.
Im Pizza Express dann ist uns der zweite Schnitzer passiert. Ich konnte mich für keine Pizza entscheiden, da es dort nur merkwürdige Zusammenstellungen gab und mir die Worte für meinen üblichen Belag nicht eingefallen sind. Ich habe mir Tortellini bestellt. Und meine Freundin eine Vier-Käse-Pizza mit Peperoni. Als Vegetarierin war sie dann ziemlich schockiert, als eine Pizza mit Mini-Salami kam. Ich auch. Aber anscheinend steht dort das Wort „Peperoni“ für kleine scharfe Salami. Ich habe ihr dann die Salami von der Pizza runter gegessen. Sie war überhaupt nicht scharf und ich bin da eigentlich sehr empfindlich. Ohne Salami hat ihr die Pizza auch ganz gut geschmeckt. Die Tortellini kann ich nicht empfehlen. Die Portion war sehr klein und geschmacklich nicht anders, als eine gefrorene Fertig-Portion vom Aldi. Sie wurde auch genauso im Ofen gebacken.
Von: Sandra (Gast)12.06.2005, 20:10
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Geld:
Überall hört und liest man, dass London so teuer ist. Darauf vorbereitet, empfand ich es gar nicht als so schlimm. Man darf nicht zu viel darüber nachdenken, sonst macht es einem dort keinen Spaß. Am Besten, man nimmt die Pfundpreise als Euro, dann ist alles wieder normal. Die Eintrittspreise sind zum Teil schon Wucher, aber mit dem London Pass, mit dem ja das meiste schon bezahlt war, war es dann auch nicht mehr so schlimm. Wir hätten alles in allem gar nicht so viel Geld gebraucht. Wir haben eigentlich nur außerhalb des Hotels gegessen, weil wir was essen mussten, das braucht der Mensch nun mal. Wir hatten zu keiner Zeit ein richtiges Hungergefühl, weil wir so beschäftigt waren mit Laufen und Kucken, so dass wir uns das Geld für’s Essen praktisch hätten sparen können. (Und das, obwohl wir beide sehr verfressen sind!) Bzw. wären wir auch günstiger weggekommen, hätten wir uns einfach irgendwo ein Sandwich gekauft. Ich hatte auch eine Rolle Kekse von zuhause mitgenommen und eine Packung Pringles, da haben wir zwischendurch mal genascht, was eigentlich auch gereicht hätte. Abends fällt man dann eh ins Bett und schläft durch bis zum Frühstück.

Sonstiges:
Postkarten schreiben erwies sich auch nicht als so einfach wie bei uns. An dem Stand, an dem wir die Karten gekauft hatten, erhielten wir keine Briefmarken dazu. Wir sind davon ausgegangen, dass das überall so ist, weil die Post da das Monopol darauf hat. Postoffices gibt es nicht wie Sand am Meer und sind auch nicht leicht zu finden, da sie - nicht wie bei uns - nicht in einer markanten Farbe hervorstechen. Wir haben dann am letzten Tag zufällig eines in der Nähe unseres Hotels entdeckt, sonst hätten wir die Karten selbst zustellen oder sie in Deutschland aufgeben müssen.

Rückreise:
Bei der Rückreise ist uns auch noch etwas Außergewöhnliches aufgefallen. Wir mussten ja in der Liverpool Street Station wieder in den Stansted Expess. Dort gibt es Anzeigetafeln, welcher Zug an welchem Gleis abfährt. Die ganze Zeit stand unser Zug mit aufgeführt. Aber nicht das Gleis. Als es kurz vor knapp war, habe ich an der Information nachgefragt, wo denn unser Zug abfährt. Mir wurde erklärt, dass die erst das Gleis bekannt geben können, wenn klar ist, auf welchem Gleis der Zug einfährt. Jedenfalls kam dann kurz darauf auf der Anzeigetafel auch das Gleis zu sehen, so dass wir ohne Probleme den Zug noch erreicht haben.
Am Flughafen erwartete uns an der Anzeigentafel gleich die Information, dass unser Flug mit einer halben Stunde Verspätung geht. War auch nicht so toll, da er dadurch um 21 Uhr hätte gehen sollen und bei Ankunft ist es ja dann gleich wieder eine Stunde später, durch die Zeitverschiebung. Wir haben am Flughafen einen ehemaligen Piloten kennen gelernt (nicht von Air Berlin), der uns erklärt hat, dass Air Berlin gerade bei London Stansted den Zeitplan so rafft, dass es meistens zu diesen Delays kommen kann und muss. Also am Besten bei der Rückreise hier ein bisschen mehr Zeit einplanen. In England sind die anscheinend ein bisschen strenger bei der Gepäckkontrolle. Ich musste mein Handgepäck aufgeben, da es zu schwer war. In Deutschland wurde es nicht gewogen.

Fazit:
Wenn man gut vorbereitet ist mit diversen Plänen und Tickets, was durch das Internet ja mittlerweile überhaupt kein Problem mehr ist, spart man viel Zeit und man kann sich ohne weiteres in dieser tollen Stadt zurecht finden.

LONDON, DU WIRST MICH NOCH ÖFTER SEHEN!
Vertrauen:
Von: ChristineCitysam-Moderator London12.06.2005, 21:57
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Hallo Sandra,

danke für Deinen Bericht. An manchen Stellen musste ich grinsen, weil sich Dinge bestätigt haben, über die ich bei Anfragen geschrieben habe.
Das Hotel Caring habe ich in meiner Hotelliste, gut zu wissen, dass es in Ordnung ist. Da ihr eine Badewanne hattet, nehme ich an, dass das Bad gekachelt war. Jaja, die Treppen weiter oben können schon etwas eng sein.
Man kann sich auf der tfl Seite die Haltestellen einer Busroute mit Namen anzeigen lassen. Was ich auch gemacht habe, ist, bevor ich aussteigen muss, mir die Namen der Seitenstraßen vom Stadtplan notiert, wenn die Fahrstrecke einfach länger war als in der Innenstadt.
Diese Stadtpässe sind gewissermaßen auf den ersten Blick praktisch. Man muss wirklich schon einen Plan haben, damit sich die Ersparnis dann auch bezahlt macht - und die Rollschuhe . Die Royal Mews sind eine der wenigen Dinge, die ich noch nie gesehen habe. Ich kenne das Kutschenmuseum in München, das hat mir gefallen. Das in London werde ich mir aber wirklich noch ansehen müssen. Das London Aquarium hat mir auch gefallen.
Die genaue Adresse für den Sherlock Holmes pub: 10-11 Northumberland St, WC2, U-bahn Charing Cross.
Musicals interessieren mich nicht, außer, wenn mich jemand aus der Besetzung interessiert (Tim Curry, Paul Jones).
Was ich von dem Stück weiß, es ist ein Thriller von Wilkie Collins und es wurde hier schon als Zweiteiler mit Heidelinde Weis verfilmt (1971).
Im Cafe der Krypta war ich auch schon, ich hatte ein Suppe + Salat Menü zum Mittagessen. Es war auch nicht so teuer.
Über Kuchenpreise kann ich jetzt gar nichts sagen. Aber das Cafe am Leicester Square, über das ich schon geschrieben habe, ist auch nicht gerade billig.
Verkauft eigentlich Mme Tussauds eine souvenir brochure?
Ja, es ist wirklich wahnsinnig, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man merkt, dass man eigentlich was essen sollte.
Ich glaube, dass mit der Peperoni ist eine der sprachlichen Fußfallen, das andere heißt ja bell peppers. Das werdet ihr auf keinen Fall mehr vergessen .
Wartet nur ab, bis ihr mal länger nach London fahrt, dann werdet ihr schon merken, wie sehr der Geldbeutel schrumpft LOL.
Postämter sind ja auch auf Stadtplänen eingezeichnet.
Soweit ich weiß, hat der Heathrow Express in Paddington seine bestimmten Gleise.
Ich finde es schon enorm, was ihr in der Zeit unternommen habt. Gut war natürlich der ausführliche Shoppingbericht, da sich einige hier sehr dafür interessieren (auch preislich).

Gruß
Christine
Citysam-Moderator London
Von: Sandra (Gast)13.06.2005, 10:36
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Hallo Christine!

Das war auch mein erstes Musical (außer Stomp) und gleich ein Reinfall. Werde es aber noch mal mit einem großen, bekannten versuchen. Vielleicht bin ich auch einfach kein Musical-Typ.

Danke für die Adresse von dem Pub, das nächste mal wird dort eingekehrt. Ich will unbedingt die Enten- oder Hühnerbrust in Preiselbeersoße mit irgendwelchen ausgefallenen Beilagen versuchen.

Wenn du magst, kann ich dir die paar Bilder von den Royal Mews mailen. Leider sind die etwas verschwommen, das waren die ersten Anfänge mit meiner neuen Kamera. Man kann aber trotzdem alles erkennen.

Bell peppers... MERKEN!!!

So eine Broschüre habe ich bei Madame Tussauds nicht gesehen, wir haben uns aber ehrlich gesagt nicht lange im Souvenir-Shop aufgehalten, da die schon alleine für ein Foto, das die von uns geknipst haben irgendwas über 15 oder sogar 20 Pfund wollten.

Das mit den Postämtern wusste ich nicht, gut zu wissen, für das nächste Mal. Die Post ist aber recht flott. Haben die Karten am Mittwoch um 17 Uhr aufgegeben und am Freitag waren sie schon bei den Empfängern in Deutschland.

Findest du, dass wir viel unternommen haben? Als wir unterwegs waren, kam es uns auch so vor, wenn ich jetzt aber zurückblicke, meine ich, dass wir irgendwie nicht so viel gesehen haben.

LG, Sandra
Vertrauen:
Von: ChristineCitysam-Moderator London13.06.2005, 12:38
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Von Deinem letzten Absatz kann ich sagen, dass mir das sehr bekannt vorkommt. Möchtest du lieber London auf Japanerart kennenlernen? Da hast Du richtig Stress.
Na ja, ihr werdet sowieso wieder hinfahren.

Gruß
Christine
Citysam-Moderator London

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